Archiv der Kategorie internet

Ärger mit Spamhaus, Strato und Kabel Deutschland

Es kommt ja mal öfter vor, dass man eine andere IP von seinem Provider bekommt. Offensichtlich ist mir eben dies auch heute Nacht passiert. Während ich also den Schlaf des Gerechten meiner Lebenspartnerin vorschnarchte, hat Kabel Deutschland automatisiert meine IP geändert. Theoretisch ja nichts Besonderes, passiert andauernd irgendjemanden.

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14. Juni 2013 von Andreas
Kategorien: internet, Sarkasmus, umwelt | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

Warum die DSL-Drosselung der TELEKOM nicht geht

Erstmal grundsätzlich: Natürlich darf jedes Unternehmen seine Produkte so anbieten wie es will. Und die Telekom ist ja nicht das einzige Unternehmen das nach einem bestimmten Datenvolumen die Leitung drosselt. Freenet zum Beispiel bremst nach 100 Gigabyte im Monat auf 1.000 Kilobit pro Sekunde. Und Kabel Deutschland beschränkt nach 60 GB am Tag den Transfer von One-Klick-Hostern und Filesharing-Diensten auf 100 Kilobit pro Sekunde. Bei KD gilt diese Obergrenze aber nur für einen Tag und die Beschränkung nur für “solche” Downloads. Surfen, VoIP, Streams etc. werden nicht eingeschränkt. Und am nächsten Tag hat man auch wieder volle Geschwindigkeit für “solche” Downloads. Das muss man als Kunde nicht gut finden, aber es gibt ja auch Alternativen auf dem Markt.

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26. April 2013 von Andreas
Kategorien: internet, recht | Schreibe einen Kommentar

Du schaust dümmer aus wenn…

nein, nicht wenn man sich diesen Werbespot anschaut. Im Gegenteil, Otriven hat da sogar versucht, mal richtig lustig zu sein. Ein bisschen ist es ihnen ja auch gelungen – aber was ich mich bei solchen Sachen immer wieder frage: Warum muss deutsch und englisch gemischt sein? Du schaust mit offener Klappe dümmer aus – wäre doch auch gegangen, oder? Und schon könnte der Werbespot ein paar Menschen mehr erreichen. Es gibt nämlich wirklich sehr viele, gerade im Osten Deutschlands, aber nicht nur dort, die nicht wirklich gut mit der englischen Sprache umgehen können. Ich sage nur : Come in and find out (was von der Mehrzahl als “Komm rein und finde wieder raus” interpretiert wurde).

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14. November 2011 von Andreas
Kategorien: Belangloser Blödsinn, internet, Werbung | Schlagwörter: , | 1 Kommentar

Motorola stellt Apple ein Bein

… und ich als recht neutraler Zuschauer kann es mit einem Zitat aus der TV-Serie Simpsons recht kurz kommentieren: “HA HA”.

Ja, ganz ehrlich, ich freu mich. Aber auch ganz ehrlich: Dieses ganze Patentgestreite, Apple gegen den Rest der Welt und aktuell vor allem gegen Android, finde ich in seiner Gesamtheit einfach nur lächerlich. Aber so was von lächerlich. Da lässt Apple hier ein Gerät verbieten, weil es unterm Schirm nur einen Knopf hat, da verändert Apple Fotos um noch mehr Chancen vor Gericht zu haben und freut sich, wenn sie irgendwo mal wieder den Verkauf von irgendeinem Gerät verbieten können. Wo Apple früher Innovationen brachte und so die Konkurrenz abhängte, da versucht man es heute mit Prozessen und weiteren Prozessen. Wenn Apple einfach die Preise etwas anpassen würde, dann hätten meiner Meinung nach die ganzen Android Geräte keine Chance. Die konnten Apple doch nur Martkanteile abnehmen, weil es sie auch in günstig gibt.

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06. November 2011 von Andreas
Kategorien: internet, recht | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

Alice in Zukunft ohne Alice

(c)Telefónica

(c)Telefónica

Irgendwie konnte man schon damit rechnen, Telefónica kauft Alice auf und früher oder später verschwindet dann auch Vanessa Hessler, immerhin seit 2004 das Gesicht zum DSL-Produkt Alice. Besonders nachdem es ja schon 2010 bei der Übernahme von Hansenet von Seiten Telefónica hieß, dass der Markenname Alice mittelfristig verschwinden soll und DSL bald nur noch über die Marke O2 verkauft wird. Nun, aktuell gibt es zwar noch Alice bei O2, aber Vanessa Hessler ist man heute sehr leicht losgeworden.
Okay, die 23jährige Vanessa Hessler hat in den letzten Tagen im italienischen Boulevardmagazin “Diva e Donna” auch eindeutig bewiesen: Liebe macht blind. Böse Zungen würden sogar blöd sagen. Dass sie ca. 4 Jahre mit Mutassim Gaddafi zusammen war, nun ja, das ist ihre Privatsache, aber zeigt schon eine gewisse Abneigung gegen Allgemeinwissen. Dass sie dann um eben diesen Mann trauert, ja, kann man verstehen – wie gesagt, Liebe macht blöd. Aber Äußerungen wie “Er und seine Familie sind nicht so, wie sie dargestellt werden, sie sind normale Leute” oder auch “Die Leute (die Rebellen gegen Gaddafi, Anm. von mir) wissen nicht, was sie tun” und “Mir kam das Volk weder besonders arm noch besonders fanatisch vor. Man muss nicht alles glauben, was erzählt wird. Aber ich will nicht mehr davon sprechen, es tut mir zu weh” sind schon ein Zeichen von selten wenig Erkenntnis. Dabei geht es ja noch nicht mal um die Erkenntnis von Vanessa Hessler, was die Familie Gaddafi in Lybien wirklich so alles angerichtet hat, sondern eigentlich, in ihrem Fall, viel mehr um die Erkenntnis, wann man die Klappe zu halten hat. Es wird schon seinen Grund gehabt haben, warum Alice, respektive Vanessa Hessler, in den Werbespots sich zwar räkeln und rumwirbeln durfte – aber immer schön die Klappe gehalten hat.
Für Telefónica ist es irgendwie die beste aller Lösungen. Man ist Vanessa Hessler los und kann sich selber auch noch als politisch korrekt darstellen. Dass diese ganze Geschichte zu den eigenen Plänen wunderbar passt, nun, das muss dann ja nicht erwähnt werden. Schließlich ist Telefónica schlauer als das Model, hier weiß man, wann man die Klappe zu halten hat.
Und ich? Nun, ich bin einfach nur gespannt, wann der Werbebanner nicht mehr Vanessa Hessler zeigt und wann der Markenname Alice weg ist. Wobei mir Alice Cooper schon immer lieber war, aber das wäre wieder ein ganz anderes Thema…

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31. Oktober 2011 von Andreas
Kategorien: Allgemein, internet, politik, Sarkasmus | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

Slide to Unlock von Apple erfunden? Aber patentiert!

Heute habe ich gelesen, dass Apple das Patent für „Slide to Unlock“ erhalten hat. Die Patentbehörde der U.S.A., die für ihre teilweise nicht nachvollziehbaren Entscheidungen nicht unbekannt ist, hat Apple die Technik zugesprochen, die so umschrieben wird: „Ein Gerät mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm kann mittels Gesten entsperrt werden, die auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgeführt werden. Das Gerät wird entsperrt, wenn der Kontakt mit dem Bildschirm mit einer vordefinierten Geste übereinstimmt.“ Wobei diese Geste auch ein fest vorgegebener Pfad wie z. B. 3 Punkte nacheinander auf einer 3 mal 3 Matrix treffen oder einfach nur einen bestimmten Punkt auf dem Touchscreen treffen und länger drücken sein kann.
Im Prinzip betrifft es also jedes Touchscreen Handy und liefert Apple weitere Munition für gerichtliche Verfahren gegen Samsung, HTC und Co. Und wenn man an den von Steve Jobs ausgerufenen „thermonuklearen Krieg gegen Android“ denkt, könnte es jetzt, mit dem „Slide to Unlock“ Patent in der Hand, noch schmutziger werden.
Apple wird argumentieren, dass dieses Patent ja auch schon 2005 eingereicht wurde, also schon weit bevor das erste IPhone überhaupt auf den Markt kam und nicht erst jetzt während der andauernden gerichtlichen Auseinandersetzungen.
Müssen Samsung, HTC und all die anderen Handyhersteller jetzt wirklich bangen? Wenn sie vernünftig sind, eigentlich nicht. Denn schon das Neonode N1m aus dem Jahr 2004, hergestellt von der schwedischen Firma Neonode, die es schon seit 2001 gibt, hatte genau so eine Funktion. In dem Video eines amerikanischen Blogs von damals ist dies ab etwa der 4ten Minute sehr schön erklärt.

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26. Oktober 2011 von Andreas
Kategorien: Einkaufen, internet, recht | Schlagwörter: , | 3 Kommentare

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