“Merida” mischt die Highlands auf

Spätestens seit der Filmreihe “Highlander” und dem großen Erfolg der Highlandsaga von Diana Gabaldon, die mit “Feuer und Stein” vor über 20 Jahren begann und mit ihrem neuesten Band “Echo der Hoffnung” immer noch nicht beendet ist, haben auch die Mythen, Legenden und Geschichten der schottischen Highlands bei uns ihre stetig wachsende Fangemeinde gefunden.
Der neueste Film von Disney Pixar, “Merida”, schließt sich diesem Thema an. Doch während die bekannten Highland-Geschichten auf Tradition und Beständigkeit des schottischen Hochlands bauen, ist Prinzessin Merida (ihre deutsche Stimme kommt übrigens von Nora Tschirner) eine eher emanzipierte junge Frau, die mit den Traditionen bricht. Sie will nicht in höfische Zwänge und Erwartungen – und schon gar nicht in die Ehe – gepresst werden, sondern ihren eigenen, noch sehr wilden Weg als Bogenschützin gehen. Doch dieser Weg ist nicht ungefährlich, denn Merida muss sich unter anderem in einem spektakulären Wettkampf im Bogenschießen bewähren und nach einer folgenschweren Entscheidung gegen die Kräfte der Natur und der Magie ankämpfen, um die Dinge wieder in Ordnung zu bringen.

“Merida” ist ab dem 2. August 2012 zwar als Zeichentrick-Animation zu sehen, doch mit Sicherheit kein reiner Kinderfilm. Lustige Sprüche, Situationskomik und ein spannendes Abenteuer aus dem der Wunsch heraus, sich zu beweisen, sind auch für Erwachsene sicherlich einen Besuch im Kino wert. Die gewohnte Pixar Qualität (z.B. Toy Story, Findet Nemo, WALL E, Oben) dürfte schon entspannte 90 Minuten garantieren. Also ich werd ihn mir sicherlich mit meiner Frau anschauen und freu mich drauf, auch weil es nach 2009 mal wieder keine Fortsetzung nach Cars 2, Toy Story 3 oder der kommenden Monster AG 2 ist, sondern nach Oben endlich der erste “echte” neue Film von Pixar geworden ist.

 

25. Juli 2012 von Andreas
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