Archiv für 26. Oktober 2011

Slide to Unlock von Apple erfunden? Aber patentiert!

Heute habe ich gelesen, dass Apple das Patent für „Slide to Unlock“ erhalten hat. Die Patentbehörde der U.S.A., die für ihre teilweise nicht nachvollziehbaren Entscheidungen nicht unbekannt ist, hat Apple die Technik zugesprochen, die so umschrieben wird: „Ein Gerät mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm kann mittels Gesten entsperrt werden, die auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgeführt werden. Das Gerät wird entsperrt, wenn der Kontakt mit dem Bildschirm mit einer vordefinierten Geste übereinstimmt.“ Wobei diese Geste auch ein fest vorgegebener Pfad wie z. B. 3 Punkte nacheinander auf einer 3 mal 3 Matrix treffen oder einfach nur einen bestimmten Punkt auf dem Touchscreen treffen und länger drücken sein kann.
Im Prinzip betrifft es also jedes Touchscreen Handy und liefert Apple weitere Munition für gerichtliche Verfahren gegen Samsung, HTC und Co. Und wenn man an den von Steve Jobs ausgerufenen „thermonuklearen Krieg gegen Android“ denkt, könnte es jetzt, mit dem „Slide to Unlock“ Patent in der Hand, noch schmutziger werden.
Apple wird argumentieren, dass dieses Patent ja auch schon 2005 eingereicht wurde, also schon weit bevor das erste IPhone überhaupt auf den Markt kam und nicht erst jetzt während der andauernden gerichtlichen Auseinandersetzungen.
Müssen Samsung, HTC und all die anderen Handyhersteller jetzt wirklich bangen? Wenn sie vernünftig sind, eigentlich nicht. Denn schon das Neonode N1m aus dem Jahr 2004, hergestellt von der schwedischen Firma Neonode, die es schon seit 2001 gibt, hatte genau so eine Funktion. In dem Video eines amerikanischen Blogs von damals ist dies ab etwa der 4ten Minute sehr schön erklärt.

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26. Oktober 2011 von Andreas
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Amazon verärgert Aktionäre – wirklich?

By James Duncan Davidson aus Portland, USA (Flickr) CC-BY-2.0 (www.creativecommons.org/ licenses/by/2.0) or CC-BY-2.0 (www.creativecommons.org/ licenses/by/2.0), via Wikimedia Commons

Die Amazon-Aktie hat heute im normalen Handel 4 Prozent verloren. Im nachbörslichen Handel sank der Kurs noch mal um 14 Prozent. Was war passiert? Ist Jeff Bezos, Konzernchef und Gründer von Amazon, etwa gestorben? Nein, ganz im Gegenteil. Amazon will wachsen. Unbedingt. Und wie jeder kleine Kaufmann weiß: Will ich wachsen, muss ich Geld investieren. Jeff Bezos will stark wachsen – also muss auch sehr, sehr viel Geld investiert werden.

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26. Oktober 2011 von Andreas
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